Cappuccino-Mord, Geiselnahme & Justizalltag
Shownotes
Musik: Admiral Bob (feat. Blue Wave Theory), Lizenz Creative Commons CC BY 3.0
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00:00:05: Sie
00:00:05: hören True Crime Ludenscheid, einen Podcast
00:00:10: der Lüdenscheider Nachrichten mit Olaf Moos moderiert von Fabian
00:00:19: Paffendorf.
00:00:20: Herzlich willkommen liebe Hörerinnen und Hörern!
00:00:23: Mein Name ist Fabian Pavendorf ich bin Redakteur der Lüdenscheide an den Nachrichten und ich begrüsse sie und euch zu diesem Podcast.
00:00:32: Zwei besondere Hintergründe, dass wir diesen Podcast heute hier aufnehmen.
00:00:36: Zum einen den fünften Mai als Tag des Lokaljournalismus und zum anderen geht unser langjähriger Gerichts- und Polizeireporter Olaf Moos in den nächsten Tagen in den Ruhestand – nachdem er im Verlag immer das Ohr an der Stadt hatte und der Mann für True Crime war.
00:01:01: bei uns habe ich ihn jetzt hier mal mit im Studio und mit ihm über seine, ja sagen wir mal, seine größten oder spektakulärsten Fälle in thirty-eight Jahren vor Ort zu sprechen.
00:01:14: Hallo Olaf!
00:01:15: Ja hi Fabse.
00:01:16: Ja freut mich dass ich dabei sein kann und es ist mir muss ich schon sagen eine Ehre mal befragt zu werden um mich ein bisschen zu äußern über meine berufliche Vergangenheit hier im Hause die mir immer sehr viel Spaß gemacht hat, die mich erfüllt hat und die mir aus heutiger Sicht die Gewissheit gibt.
00:01:37: Ich habe genau den richtigen Beruferwelt.
00:01:40: Es gab verschiedene andere Ideen.
00:01:42: Irgendwann hab ich mir gedacht naah!
00:01:45: Ich glaub' ich werd Journalist.
00:01:46: das ist glaube ich eine coole Sache Und ich hab's keinen Tag bereut und ich würde nichts anderes tun.
00:01:53: Mit Einschränkungen muss ich sagen würde ich wenn nicht nochmal an dem Punkt stünde heute Genau dasselbe nochmal tun.
00:02:01: Wann bist du damals eingestiegen in den Journalismus?
00:02:03: Was hat dich daran interessiert?
00:02:05: und wie kam es dann dazu, dass du ins Volontariat gekommen bist?
00:02:09: Es ist eine vergleichsweise verrückte Geschichte!
00:02:11: Ich habe einige Jahre in Dortmund gelebt und hab dort verschiedene Jobs erledigt als Tagelöhner quasi unter anderem als Gehilfe in einem Dachdeckerunternehmen.
00:02:24: Und einer der Aufträge, die wir abgewickelt haben war der Bau einer neuen Traufe am Osten Hellweg und zwar ausgerechnet am Verlagsgebäude der westfälischen Rundschau.
00:02:35: Und vom Baugerüst aus in das es immerhin reingerechnet hatte bin ich durch ein Fenster mit einem der Redakteure dort ins Gespräch gekommen, der mir gesagt hat lass mal morgen die Dachdackerkluff weg zieh dir was vernünftiges an und komm rein wenn du Interesse hast.
00:02:51: ich stelle dich mal unserem Chef am Dienst vor.
00:02:54: So bin ich zu meinem ersten Kontakt zur Redaktionsszene gekommen und durfte ein Praktikum absolvieren.
00:03:04: Das dauerte sechs Wochen, und zwar bei der Stadthaltzeitung Mengede der Westfälischen Rundschau in Dortmund.
00:03:11: Und als das Praktikum vorbei war hat mich mein damaliger Redaktionleiter sofort empfohlen für diverse Urlaubskrankheits- und Schwangerschaftsvertretungen Und da war ich plötzlich nicht mit einem, sondern gleich mit beiden Beinen im Redaktionsgeschäft tätig.
00:03:27: Das hat sich entwickelt... Ich wurde dann Vater und wollte dann nicht mehr als freier Mitarbeiter und Praktikant und Vertreter für irgendwelche Kolleginnen und Kollegen arbeiten, sondern ich wollte gerne wie man das in Deutschland braucht einen Volontariat haben damit ich auf dem Papier nachweisen kann Ich habe einen erlernten Beruf.
00:03:50: Das wurde mir aber dort nicht ermöglicht, durch meine alten Kontakte nach Lüdenscheid habe ich es dann tatsächlich geschafft und habe ein Tipp bekommen in das beim allgemeinen Anzeige an Halfer ein Volontär gesucht wird.
00:04:04: Und so sind wir von Dortmund nach Lünnscheid umgesiedelt und ich hab dann zwei Jahre in Halfer als Volontäre
00:04:11: gearbeitet.".
00:04:12: Dann bist du ja zum ersten Zehnt nach der Eighty als Redaktör nach Lütenscheid gekommen?
00:04:18: Und bis dann über die Zeit zum Blaulicht-Spezialisten und Gerichtsreporter geworden.
00:04:24: Wie funktioniert denn sowas?
00:04:25: Fällt das einfach so vor mir, wenn du sagst von jetzt auf gleich ich bin spezialisiert hier rauf und darauf und ich möchte es gerne machen oder... Nein!
00:04:32: Ich war als Lokalreporter wie das heute immer noch so ist ein absoluter Generalist.
00:04:39: also ich habe mich um jedes Thema gekümmert was dazu geführt hat dass man von ganz vielen Sachen ein wenig Ahnung hat, aber nicht so richtig.
00:04:50: Und dass ich mich dann mit Blaulicht und Justiz befasst habe ist nach und nach gewachsen.
00:04:57: Das kam unter anderem daher bei einem meiner ersten Gerichtsprozesse über die ich berichten durfte hinter ein Feedback vom Lokalchef Jürgen Kramer bekommen habe der gesagt hat Mensch das ließ sich gar nicht schlecht.
00:05:12: hast du nicht Lust mal bisschen mehr zum Gericht zu gehen, ein bisschen häufiger und vielleicht könntest du auch mal größeren Prozess am Land gerichtet machen.
00:05:21: Und das fand ich eigentlich ziemlich spannend und so hat sich das nach und nach entwickelt im Laufe der Jahrzehnte.
00:05:27: Kommen wir einmal zu deinen größten Fällen kann man sagen zu den Prozessen mit den richtig schweren Jungs.
00:05:35: Eine Sache, die mir auch noch irgendwie aus meiner Jugend irgendwie immer noch präsent ist war der Cappuccino-Mort.
00:05:45: Das war in three ninety... Was ist da passiert Olaf?
00:05:49: An einem Tag ist eine Mitarbeiterin eines Galvanikunternehmens in Lüdenscheidt in einer Kaffeepause tot zusammengebrochen und Es stellte sich anhand der Obduktion ziemlich schnell raus, dass die Frau vergiftet worden war und zwar mit Blausäure.
00:06:08: Zyankali war eine Substanz, die in Nagar-Wanik auch benutzt wurde aus technischen Gründen Und es geriet ziemlich schnell ein Beschuldigter in Verdacht Ihr in der Mittagspause einen Cappuccino spendiert zu haben aus dem Automaten und bevor ihr den überreicht hat, ein Löffelchen Zyankali da reingerührt zu haben.
00:06:28: Und die Frau muss innerhalb weniger Minuten gestorben sein.
00:06:33: Der Angeklagte hat alles abgestritten und da drohte von vornherein ein langer Indizienprozess vor dem Schwurgericht am Landgericht Hagen.
00:06:46: Ein gutes halbes Jahr gedauert der Prozess, also wir haben zwischen zwanzig und dreißig Verhandlungstagen dort erlebt.
00:06:53: Das war ein ziemlich mühsames Ringen.
00:06:56: Der damalige Verteidiger des angeklagten Rechtsanwalt Andreas Tod aus Isar-Lohn hatte so sein ersten großen Fall an Land gezogen Und hat wie ein Berserker für seinen Mandanten gekämpft.
00:07:09: Aber wie das Gericht nach Indiziumprozessen oft entscheidet war jeglicher vernünftiger Zweifel an der Schuld des Angeklagten beseitigt worden im Zuge der Beweisaufnahme und man hat ihn tatsächlich zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafverurteilt.
00:07:25: Was war denn das Motiv, dass man irgendwie jemand vergiftet eine Mitarbeiterin in einer eigenen Firma?
00:07:31: Im Laufe des Prozesses hat sich herausgestellt, dass der Ange klagte offensichtlich wertvolle Substanzen wie etwa Gold aus der Galvanik hat mitgehen lassen also gestohlen lassen und hat das dann verkauft.
00:07:45: Und seine Kollegin ist ihm auf die Schliche gekommen, und hat ihn daraufhin angesprochen.
00:07:51: So kam das Gericht hinterher auch zu der Auffassung dass es sich bei der Tat um einen Mord zur Verdeckung anderer Straftaten handelte.
00:08:01: Das ist ein klares Mordmerkmal.
00:08:03: dafür gibt's nur lebenslang
00:08:05: Dieser Prozess, bis der dann verhandelt wurde, dauerte es ja knapp zwei Jahre.
00:08:09: Das heißt die haben eine ganze Menge so aufgefahren?
00:08:12: Hast du da im Vorfeld schon mitbekommen was da alles an Ermittlungen lief und wie sie dann diese Indizien alle irgendwie zusammenstellten dafür?
00:08:22: Also im Rahmen des Ermittlungsverfahrens sind die Polizeibehörden für gewöhnlich sehr zurückhaltend mit Angaben zum Stand des Verfahrens, zur Schwere der Schuld ist angeklagten oder zu aktuellen Erkenntnissen die die immer gewinnen.
00:08:40: Deswegen mussten wir alle wirklich gespannt darauf warten was sich in den Prozess dann offenbaren wird.
00:08:46: Was war denn das für ein Typ, der da angeklagt war?
00:08:48: Kann man das schildern.
00:08:50: Wo kam er her?
00:08:52: War das jemand mit Vorstrafen, der schon lange viel im Register hatte oder war das ein unbeschriebenes Blatt?
00:08:58: Sobald ich mich erinnere ... Der Mann kam aus Lüdenscheid, hatte seine Familie auch hier.
00:09:03: Seine Mutter lebte zu der Zeit in Lüdencheid und wohnte im Übrigen dem Gerichtsprozess gegen ihren Sohn regelmäßig bei Und er hat mit ihm gebankt und gezittert.
00:09:16: Zu vorstrafen kann ich jetzt gar nichts sagen, da kann ich mich offen gestanden nicht mehr dran erinnern.
00:09:21: das ist schon verdammt lange her.
00:09:23: aber das war ein Mensch der sehr eloquent auftrat der weit schweifende Erklärungen abgegeben hat und sich aber je länger er redete und je länger als ich selbst verteidigte sich immer tiefer in die Schuld oder sich immer mehr in Widersprüche verstrickt hat, sagen wir besser.
00:09:47: So dass der Verteilige hinterher tatsächlich auch auf verlorenen Posten gekämpft
00:09:51: hat.".
00:09:52: Aber die ganze Geschichte war ja noch nicht ausgestanden mit der Verurteilung?
00:09:55: Er wurde dann verurteilt zu lebenslanger Haftern auch?
00:09:59: Er hatte lebenslänglich gekriegt und wurde dann eingesperrt in der Justizvollzugsanstalt in Werl ein ehemaliges Zuchthaus.
00:10:07: Und dort habe ich den Mann auch mal besucht, nachdem er mir einen Brief aus dem Knast in die Redaktion geschickt hatte und den Wunsch geäußert hat.
00:10:18: Er würde doch gerne mit mir
00:10:19: reden.".
00:10:20: Okay das heißt, er hatte auch damals dann verfolgt dass du vor Gericht als Reporter die ganze Zeit warst, dass du da drüber berichtet hattest?
00:10:27: Und der hat schon einfach gesagt irgendwann ja ich sitze jetzt eh nicht im Quatsch oder wie hat sich das angebahnt?
00:10:33: Ich hatte... Als ich die Einladung bekam eher das Gefühl, er will die Öffentlichkeit und die Zeitung nutzen um sich selbst reinzuwaschen.
00:10:43: Um zu sagen hey ich bin es nicht gewesen und das Urteil ist ungerecht und ich sitze unschuldig im Knast.
00:10:50: und das war glaube ich soweit ich mich erinnere seine Intention warum er mir überhaupt geschrieben hat.
00:10:57: Ich habe dann eine Besuchserlaubnis bei der Strafausstreckungskammer beantragt und hab die auch relativ schnell bekommen bin dann nach Werl gefahren und habe den Mann im Gefängnis besucht.
00:11:08: Das war vierenhalb Jahre nach seiner Verurteilung, im Jahr zweitausend.
00:11:13: Und bis da reingekommen hast du ihn getroffen?
00:11:15: Was hat er da gemacht?
00:11:16: was hat er dir erzählt?
00:11:18: Er hat mir über den Prozess und über die ganzen Begleitumstände gar nicht so viel erzählt sondern wir haben unerwarteterweise viel über seine Lebensumstände gesprochen unter den er im Knast seine Zeit verbringen muss und stellte sich raus, dass er, wie gesagt, er ist ja eloquent aufgetreten und war sicherlich kein Domkopf.
00:11:45: Er hatte es geschafft in dem Knast einen ganz besonderen Job zu bekommen nämlich er durfte die Knastzeitung machen.
00:11:52: Die hatten dort eine kleine Redaktion und die haben also alle paar Wochen ein Blättchen herausgegeben.
00:11:58: Und haben mitgefangene Interview, haben sich über Haftumstände, Haftbedingungen usw.
00:12:05: geäußert.
00:12:06: Das war ja das war die Knastzeitung.
00:12:08: ich kann mich leider nicht mehr erinnern wie sie hieß.
00:12:11: Das heißt ihr habt dann einen Austausch unter Journalisten.
00:12:14: kann man jetzt in Einführungszeichen setzen geführt?
00:12:19: Ja wenn man es so ausdrücken will dann war das wohl so.
00:12:22: Aber dieser ganze Besuch, der hatte ja auch noch einen Nachspiel.
00:12:25: Ja er hat mir von seiner Arbeit in der Redaktion der Knastzeitung berichtet und hat dann auf meine Nachfragen hin ein paar Fallbeispiele, ein paar Geschichten die er geschrieben hatte wiedergegeben unter anderem die Biografie eines Mannes der wegen schwerer sexueller Mishandlung und wegen schweren sexualen Missbrauchs von Kindern dort seine Zeit verbringen musste und der ihm wohl erzählt hatte, ja ich habe jetzt mit dem Gefängnis Psychologen gesprochen und ich hab gute Aussichten bald raus zu kommen.
00:13:00: aber wenn ich dann raus bin mache ich genau da weiter ruhig aufgehört.
00:13:06: Und das hat mein Gesprächspartner offensichtlich so auch verstanden und gewusst und hat es aber der Gefängnislatung gegenüber verschwiegen.
00:13:16: mir hatte er das aber erzählt.
00:13:20: Die Geschichte ging auch hoch bis zum Justizministerium in Düsseldorf.
00:13:26: Der Deutsche Presserat wurde gegen mich eingeschaltet, mit dem Ziel eine Rüge gegen mich zu erwirken.
00:13:33: aber das ist alles geschaltet.
00:13:35: Ich konnte letztlich belegen ich habe sauber gearbeitet und es ist genauso gewesen wie ich es beschrieben hatte in meiner Reportage
00:13:44: Das heißt, dieser Mithefling der dann weitere Straftaten ankündigte.
00:13:49: War da was dran oder war da nichts dran?
00:13:51: Das konnte ich nicht mehr weiterverfolgen weil ich kannte den Namen des Mithelflings nicht und ich hatte ja auch keinerlei Berührungspunkte zu dem.
00:13:59: Ich habe den selbst nie gesehen.
00:14:01: aber was daraus geworden ist kann ich nicht sagen.
00:14:05: Was ist denn aus dem Heftling geworden?
00:14:07: Er muss ja nach der fünfundzwanzig Jahren, ist ja lebenslänglich.
00:14:10: Dann müsste er ja seit zweitundfünfzwanziger wieder auf freiem Fuß sein.
00:14:13: oder hast du das irgendwie mal verfolgt?
00:14:14: oder so was aus dem wurde oder ob da vorzeitig dann außer Haft entlassen wurde?
00:14:19: also soweit ich weiß hat er seine linzlange Freiheitsstrafe verböst und wurde dann nach sechzehn oder siebzehn jahren soweite ich mich erinnere wieder auf Freien Fuß gesetzt.
00:14:30: zur Bewährung wieder in meinem Umfeld, weil er erneut angeklagt war vom Landgericht Hagen.
00:14:41: Wegen Besitzes und verbreitens- kinderpornografischen Materials und auch sexuellen Kindesmissbrauchs.
00:14:49: Und da sah ich ihn im Gerichtssaal plötzlich nach X Jahren wider... ...und er hat sich da überhaupt nicht geäußert?
00:14:59: Er hat also darauf verzichtet seine Eloquenz wieder aufzufahren und zu sagen, ich bin es nicht gewesen.
00:15:06: Und ihr könnt mir gar nichts, sondern er hat soweit ich mich Erinnere geschwiegen ist aber dann auch zu einer hohen Freiheit Strafe verurteilt
00:15:14: worden.".
00:15:14: Das heißt der sitzt auch heute weiterhin?
00:15:16: Da
00:15:16: gehe ich voraus.
00:15:18: Olaf kommen wir mal zum anderen spektakulären Fall nämlich eine aus dem Jahr.
00:15:25: Da gab es einen Leichenfund in Lübenscheite.
00:15:28: Es ist eine fünftachzigjährige Frau, ums Leben gebracht worden im Steilhand.
00:15:35: Genau!
00:15:36: Nachbarn hatten die Polizei alarmiert weil sie länger nur nichts von dieser alten Dame gehört hatten, die in ihrem Haus lebte.
00:15:44: Die Polizei ließ die Wohnung öffnen und stieß dann auf die Leiche der alten Dame, die mit einem Nachthemd bekleidet, im Bettkasten versteckt in ihrem Schlafzimmer lag Und daraufhin begann natürlich umfangreiche Ermittlungen der Polizei.
00:15:59: Wir haben über den Leichenfund damals berichtet, aber wie das in diesen Fällen üblich ist hat die Polizei, wählerpolizei noch Staatsanwaltschaft haben irgendwas über Ermittlungsstände berichtet und veröffentlicht so dass wir einfach nur abwarten konnten was passiert jetzt?
00:16:18: von Zeit zu Zeit fragt die Redaktion danach bei den Strafverfolgungsbehörden.
00:16:23: Wenige Monate später hatte man einen Verdächtigen, den man dann auch festgenommen hatte.
00:16:29: Bei diesem Verdächigen handelte es sich um ein Mann der ich glaube sogar genauso alt ist wie ich und ihm wurde dann zur Last gelegt.
00:16:38: da habe sie sich bei der alten Dame eingeschlichen und habe sich als Zivildienstleistender ausgegeben hat nach und nach immer mehr Vertrauen erlangt bis die Die Frau dann mal sagte, wenn du wieder für mich einkaufen gehst, dann tu mir einen Gefallen.
00:16:55: Hier hast du meine Checkkarte, geh zur Bank und hol mir
00:16:57: Geld.".
00:16:58: Und dann hatte er die Checkkart und hat ihr so wurde ihm hinterher vorgeworfen nach und nach das Konto abgeräumt in zwei fünfstelliger Höhe.
00:17:07: Die Ersparnisse der alten Dame waren dann weg.
00:17:10: sie hat es irgendwann bemerkt und hat ihn zu Rede gestellt und hat ihm gesagt, wie viel das ganze Geld zurück haben.
00:17:18: sonst gehe ich zur Polizei Und das war wahrscheinlich ein ganz entscheidender Punkt.
00:17:23: Das heißt, er hat sie dann immer effekt getötet oder hatte einen Mord geplant?
00:17:29: Die Justiz ist damals davon ausgegangen dass der Mord ganz eiskalt geplant gewesen ist.
00:17:35: Er hat sich an einem mit einem Lederriemen ertrosselt und Dann auch die Leiche recht dilettantisch zwar aber dann doch verschwinden lassen im Bettkasten ihrer Wohnung Genauso wie in vielen anderen Fällen, in denen Mordmerkmale an entscheidende Rolle spielen nachgewiesen worden ist dass das an Mord zur Verdeckung anderer Straftaten gewesen ist.
00:17:59: Klares Mordmarkmal – Das Urteil dafür ist hinlänglich bekannt.
00:18:03: Dieser ganze Prozess der dann vom Landgericht Hagen startete war noch mal viel spektakulärer denn die Verteidigung präsentierte einen angeblichen alternativen Täter.
00:18:18: Strafverteidiger war in diesem Falle ebenfalls Andreas Trode, ein ziemlich renommierter erfahrener Rechtsanwalt aus Isalon und der hat anhand der auffinde Situation rausgekriegt dass der Knoten mit dem Lederrehm um den Hals der alten Dame gewickelt war.
00:18:41: Mit einer ganz speziellen Technik geschlungen war die man angeblich nur bei der französischen Fremdenlegion lernt.
00:18:49: Und dann hat er einen Beweisantrag an das Gericht gerichtet, den Sohn der Getöteten vorzuladen, denn der sei tatsächlich Fremd legionär gewesen und hat ihn damit als Alternativ-Täter präsentiert also als jemanden, der zu seiner eigenen Mutter geht ein bis zwei Stockwerke hoch die Treppe hoch in ihre Wohnung geht und sie umbringt.
00:19:14: Dann hat man tatsächlich den Mann in Süddeutschland aufgespürt und ein bis zwei Wochen später bei einem Fortsetzungstermin im Mordprozess war der Mann dann auch zugegen.
00:19:28: Und zur Überraschung aller, vor allem zur Verteidigung und das Angeklagten schob man dem Mann im Rollstuhl in der Gerichtssaal.
00:19:39: Der war soweit ich mich erinnern kann nach einem Unfall quer Schnittgelämmen zurückblieben Und hatte zur Tatzeit überhaupt keine Chance, drei Treppen hoch in die Wohnung seiner Mutter zu gelangen und sagt auch ich weiß davon nichts.
00:19:53: Ich bin ewig lang nicht mehr in Lüdenschalt gewesen.
00:19:57: Damit war die Verteidigungsstrategie von Herrn Tode leider geplatzt.
00:20:02: Dann hat es auch nicht mehr lange gedauert bis das Urteil gefallen
00:20:05: ist.
00:20:06: In dem Fall wie lebenslängig?
00:20:09: Wie ging's da weiter mit dem Verurteilen?
00:20:13: Der hat ... Natürlich einen Revisionsantrag einlegen lassen über seinen Strafverteidiger.
00:20:19: Und hat dann aus der U-Haft heraus mir ebenfalls einen Brief geschrieben, in dem er beteuerte, er sei es nicht gewesen und das ganze Urteil gegen ihn sei ein fürchterlicher Irrtum.
00:20:33: Wenn ich Lust um Gelegenheit und Zeit habe, könne ich ihn doch gerne mal an der Justizvollzugsanstalt Hagen besuchen.
00:20:40: Das hast du gemacht?
00:20:41: Ich hab wieder einen Antrag gestellt bei der Strafvollstreckungskammer habe eine Besuchserlaubnis bekommen, bin nach Hagen gefahren und hab mich mit dem Mann getroffen.
00:20:51: Ich muss dazu sagen dass ich den tatsächlich aus Jugendzeiten schon
00:20:54: kannte.".
00:20:56: Das war ganz frappierend für mich als Berichterstatter, der ja eigentlich sehr neutral und ohne Ansehen der Person erst mal die ganze Szenerie anschauen soll.
00:21:05: Als er am ersten Prozesstag in den Gerichtssaal geführt wurde – in Handschellen – da hat er beide Hände zum Gruß erhoben, als er mich sah und sagte Hallo Olaf!
00:21:15: Ich war zu meiner Schulzeit in einer Jugendkneipe Stock an der Knapperstraße als Kellner ein bisschen beschäftigt nebenbei Und er war das Stammgast Und dem habe ich so das ein oder andere Bier gebracht.
00:21:27: und dann redet man auch schon mal.
00:21:29: Und ihr könnt euch vorstellen, wie blöd ich geguckt hab als sie ausgerechnet den in der Gerichtsaar brachten und ich kannte den.
00:21:36: Und bei diesem Besuch jetzt in der JV Hagen was ist dabei rausgekommen?
00:21:42: Wie ist das Verlauf?
00:21:44: Hast du darüber auch dann geschrieben?
00:21:46: später oder war das eine Sache wo die einfach nur für dich...
00:21:49: Nein, nein!
00:21:50: Ich Einfach so.
00:21:53: für mich habe ich in den ganzen knapp vierzig Jahren lüdenscheiser Nachrichten nichts gemacht, sondern ich hab natürlich immer versucht beruflich davon zu profitieren und vor allem im Interesse meiner Leser auch, ich sag mal dem Blick durch Schlüsseloch zu werfen.
00:22:08: Und meinen Lesern Geschichten zu erzählen die sie ohne mich nie erleben würden.
00:22:14: Und als Journalist hat man halt manchmal die Möglichkeit, auch in ungewohnte Szenarien abzutauchen.
00:22:21: Dazu gehört der
00:22:23: Besuch
00:22:24: in einer Gefängniszelle und ich habe mit dem Mann drei oder vier Stunden lang zusammengesessen bis die Besuchserlaubnis dann wirklich erloschen war um mich aufforderte wieder zu gehen.
00:22:37: Er hat mir im Grunde erzählt sehr wortreich, sehr freundlich und sehr mitleidheischend, dass er Opfer eines riesigen Justizertums sei.
00:22:49: Und das er – ich erinnere mich noch an das Zitat – auf Knien darum betteln würde nochmal eine faire Chance vor Gericht zu
00:22:58: bekommen.".
00:22:59: Der Revisionsantrag wurde dann hinterher verworfen vom Bundesgerichtshof sodass die…das Urteil des Landgerichts rechtskräftig wurde.
00:23:10: für Gefangene, die ein solches Strafmaß erhalten haben, ist es dann ganz entscheidend.
00:23:17: Ob sie sich später im Gefängnis zu ihrer Tat bekennen und gute Chancen auf eine Resozialisierung haben oder ob Sie einfach bei Ihrem Stiefel bleiben und sagen, nein ich bin's nicht gewesen!
00:23:28: Ich bin ein
00:23:28: Opfer!".
00:23:30: Nach jahrelangem Abstreiden hat er sich das habe ich später aber erst erfahren... Im Knast zu seiner Tat bekannt und hat gesagt Jo Ich habe nie wieder was von ihm gehört.
00:23:41: Ich vermute mal, dass er nach seiner Haftentlassung, die ja frühestens nach fünfzehn Jahren an Erfolg sein dürfte, gar nicht mehr nach Lüdenschaft zurückgekommen ist.
00:23:51: Also das er irgendwo ein ganz neues Leben angefangen hat dann?
00:23:54: Das steht zu vermuten!
00:23:56: Olaf, wenn wir jetzt hier durch die neunziger Jahre traben... Wir hatten jetzt gerade einen Fall von drei Neunzig, wir hatten jetzt den Fall von vierneinzig und neunzigfünfneunzig.
00:24:03: gab es schon wieder Sagen wir mal schon wieder eine Bluttart in Lüdenscheid, nämlich am Römerweg.
00:24:11: Da ist jemand durch Messerstiche getötet.
00:24:15: Das war eine dieser kuriosen Geschichten.
00:24:17: Wir hatten natürlich von der Bluttat erfahren.
00:24:20: es hat das ging um ein Italienisch stimmigen Mann seine Ehefrau mit mehreren Messerstichen getötete und dann Im Gewerbegebiet Römerweg mit dem Messer in der Hand im Wald verschwunden ist.
00:24:35: Und zwar spät abends im strömenden Regen, als er gewahr wurde das nach ihm gesucht wird und dass ihm die Polizei auf den Fersen ist, ist er zu Fuß in den Wald abgehauen.
00:24:46: Am römer Weg war alles voller Einsatzwagen von Polizei Feuerwehr, die den Wald ausgeleuchtet hat Mit großen Scheinwerfern auf Stattiven Ein Anruf von unserem damaligen Fotografen Peter Polak, der ja bekanntlich in ganz Lüdenschalt jeden Grashalm hat Wachsenhöhren.
00:25:08: Das
00:25:08: war so her!
00:25:09: Depot war überall, ne?
00:25:11: Depot
00:25:11: war überall... Der rief mich ansacht er du mach die fertig hole ich gleich ab.
00:25:15: wir fahren zum Römerweg und Wir haben halt bei bitterer Kälte im Strömenden Regen Stunden lang ausgeharrt Und haben den Einsatzkräften bei ihrer Arbeit zugeschaut um vielleicht noch irgendwie eine gute Geschichte aufzuschnappen.
00:25:29: Und Peter Polak hatte sich wenig von mir entfernt räumlich und war hundert Meter weiter, ist daher gestreift.
00:25:38: Vor ihm teilte sich das Gebüsch und der gesuchte Mann tauchte aus diesem Gebüch plötzlich auf und hatte sich aber kurz zuvor die Tatwaffe also das Messer selbst in den Bauch gerammt... Gott!
00:25:52: ...und blutete.
00:25:53: Und Pepo?
00:25:55: Er hat erst mal eine Faustlöser geteert
00:25:57: natürlich.
00:25:58: hat natürlich erstmal seine Kamera drauf gehalten, ist dann anschließend in sein Auto gesprungen und nichts wie weg damit die Polizei ihm nicht den Vortrag daran aufmacht an den Film rausnimmt.
00:26:10: Wir haben uns dann nachts in der Relektion getroffen und er sagte ich habe die Bilder, ich hab' die Bilder.
00:26:15: ja und er hatte die Bilder und ich hatte meine Geschichte.
00:26:18: das Problem war nur... Das sind wir nebenbei dass Bipo mich im Wald hat stehen lassen.
00:26:23: Ich war mit ihm zusammen hingefahren, aber ich stand dann im strömen Regen im Wald und wusste nicht zurückzukommen.
00:26:30: und Feuerwehrleute bei denen ich mich mal zwischendurch aufwärm durfte die haben mich in die Innenstadt gebracht wieder.
00:26:39: Hast du denn die Geschichte danach auch im Prozess verfolgt?
00:26:43: Die Geschichte ist natürlich verhandelt worden auch vor einem großen Strafkammer des Landgerichts Hagen.
00:26:50: allerdings angesichts der Vielzahl der Prozesse auch nach Kapitalverbrechen, die ich beobachtet habe und über die ich berichtet habe kann ich mich an diesen einzelnen Prozess nur sehr sehr dunkler erinnern.
00:27:05: Der Täter war ja schwer verletzt da in dem Wald, aber dem Wohl nachher der Prozess schon gemacht.
00:27:12: Ja, er ist dann schwer verletsst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden und wurde bis in die Nacht operiert.
00:27:21: Man hat sein Leben retten können und ist dann nach seiner Genesung inhaftiert worden und vor Gericht gelandet.
00:27:28: Ja, geben wir mal ein Jahr weiter.
00:27:31: Ein Jahr weiter heißt in dem Fall da gab es im Kapitalverwöchentlichen direkt vor der Haustür quasi von der LN nämlich im Stadtgarten ist jemand umgebracht worden und die Person, die die Leiche aufgefunden hat war tatsächlich einen Zeitungsbote.
00:27:49: ja soweit ich mich entsinne handelte es sich bei dem Opfer um einen Obdachlosen, der auf einer der Bänke im Stadtgarten zwischen Kulturhaus und Museum genächtigt hatte.
00:28:05: Der befand sich zur falschen Zeit am falschen Ort denn dort kamen in der Nacht zwei offensichtlich betrunkene junge Männer vorbei die ihn erst ziemlich drangsaliert haben, die ihn dann geschlagen und getreten haben soweit ich mich erinnern kann bis zur Bewusstlosigkeit Und das war ein ziemlich spektakulärer Fall auch.
00:28:30: Wir haben da sehr breit drüber berichtet und weil das schon sehr ungewöhnlich war, dass das Tatbild war sehr un gewöhnlich tatsächlich und auch diesen Prozess habe ich dann begleitet.
00:28:43: Was waren das für Männer?
00:28:45: Wir haben die sich vor Gericht gegeben.
00:28:46: Und was war denn das Motiv dazu?
00:28:48: Einfach dafür einfach nur irgendwie Lust auf Gewalt oder weil die Bedrungen waren, oder was kam da hinten mal raus?
00:28:55: Das waren so zwei betrunkelne Kumpels, die nachts auf dem Weg waren von einer Bar zur nächsten vermutlich und die wahrscheinlich aus purer Lust an Macht und Gewalt gehandelt haben.
00:29:10: Und einer von denen war auch schon vielfach wegen einschlägiger Taten vorbestraft.
00:29:16: Einschlägige Taten, das heißt ich hab's im Hintergrund irgendwie politisch motiviert eventuell auch?
00:29:22: Das kann ich so nicht bestätigen!
00:29:24: Okay als Geist hatte damals ein bisschen... Also ich kann mich noch ganz dunkel erinnern dass es dann auch im Stadtgespräch war natürlich Und das da dann auch irgendwie hieß, dass er gewissen Gruppierungen zuzuorten sei oder... Aber das weißt du jetzt nicht mehr.
00:29:37: Möglicherweise
00:29:37: aber das entzieht sich jetzt tatsächlich meiner Erinnerung.
00:29:40: ich weiß nur, dass ein Schläger wegen diverser Gewaltdelikte vorbestraft war und auch vor Gericht den Eindruck erweckte es ist kein Kind von Traurigkeit.
00:29:54: Wobei, das waren ja auch beide... also die beiden, die dann angeklagt waren und verurteilt wurden später.
00:30:00: Das waren auch relativ junge Leute.
00:30:01: Also, achtzehnundzwanzig war nie während dieser Prozess begann.
00:30:06: Also quasi das ganze Leben noch vor sich gab.
00:30:08: diese beiden
00:30:09: Ja sie haben aufgrund ihres damals doch jugendlichen Alters keine lebenslange Freiheitsstrafe bekommen.
00:30:16: Sie sind soweit ich mich erinnere nach Jugendstrafrecht verurteilten worden Und dass Jugendstraftrechte sieht auch für Schwerste verbrechen, eine maximale Strafe von zehn Jahren vor.
00:30:27: Und soweit ich weiß wurden die beiden noch nicht mal wegen Mordes verurteilt weil dann auch gewisse Mordmerkmale fehlten.
00:30:36: zum einen und zum anderen war tatsächlich gerichtsmedizinisch nicht nachweisbar ob der Obdachlose den die traktiert und letztlich wohl auch umgebracht haben mit Vorsatz ermordet wurden oder ob andere Mordmerkmale herrschten, ob die Schläge und dritte Todes ursächlich waren.
00:30:58: Oder die Tatsache dass sie den Mann dann angezündet haben.
00:31:02: das war letztlich nicht mehr feststellbar.
00:31:04: Und auch bei solchen schrecklichen Verbrechen gilt natürlich dann der Grundsatz der im Strafrecht immer gilt Indubio Proreo Unser vollendeter Mord hat in diesem Fall nicht vorgelegt.
00:31:16: Du hast gerade vom Mordmerkmal gesprochen, das ist ja immer etwas was bei manchen Leuten die da nicht so tief in der Materie unterwegs sind, ein bisschen irritierend wirkt.
00:31:28: von wegen wann ist das eigentlich ein Mord und wann ist es ein Totschlag?
00:31:31: Wie wird das definiert?
00:31:34: Also es gibt im Grunde Mord-Merkmal.
00:31:37: ich bin kein Jurist deswegen kann ich jetzt auch nicht gerichtsfest erklären aber ich weiß das aus meiner Ahnung Erfahrung.
00:31:43: Es gibt Mordmerkmale wie Heimtücke, die Heimtycke beinhaltet zum Beispiel dass ein Opfer arg und wehrlos sein muss und mit dem Angriff beispielsweise nicht gerechnet haben kann.
00:31:56: dann gilt das Mord merkmalen der Verdeckung einer anderen Straftat.
00:32:00: es gilt als Mord Merkmal einer besonderen Grausamkeit soweit ich informiert bin.
00:32:04: Und wenn diese Mord-Merkmale oder eines dieser Mordmärkmale nicht erfüllt ist dann dürfte auch nicht wegen Mordes verurteilt werden.
00:32:14: Apropos Mord, es gab auch einen Raubmord im Jahr in der Düppelstraße.
00:32:20: Auch in diesem Fall ist eine alte Dame in ihrer Wohnung ums Leben gekommen durch ein Gewaltverbrechen und soweit ich weiß waren die Ermittler damals sehr interessiert daran den Fall schnell aufzuklären.
00:32:36: das gelang aber Nicht sofort, weil nämlich die Tatverdächtigen, die auch am Tatort gesehen worden waren von Zeugen aus der Nachbarschaft abgetaucht und nach Mallorca geflohen waren.
00:32:50: Und dann setzt sich so ein internationales Räderwerk aus Justiz- und Strafvollzug in Gang.
00:32:57: Letztlich war es aber dann tatsächlich so, als ich erfahren hatte die beiden sind das war also ein Pärchen.
00:33:04: Sind nach Mallorca abgehauen habe ich Kontakt zur Mallorcasatung aufgenommen zu bei der auch deutschsprachige Kolleginnen und Kollegen arbeiten Und die konnten wir da nach wenigen Tagen berichten.
00:33:15: ja es hat hier eine Festnahme gegeben und zwar auf dem Weg ans internationalen Amtshilfe ersuchens und sie sind dann auf Mallorcan verhaftet worden uns dann der deutschen Justiz zugeführt worden.
00:33:26: Das dauerte aber ein bisschen länger, bis die dann ausgeliefert wurden oder?
00:33:30: Also ich weiß es ja irgendwie auch aus anderen Fällen.
00:33:33: Auch nach diese spanische Recht ist ja völlig anders gestaltet.
00:33:37: das heißt da kann man ja auch die Leute auf viel länger in Urhaft nehmen oder so oder bis zur Auslieferung vergeht auch mal einen Jahr oder so.
00:33:45: wie war das in dem Fall?
00:33:47: Also in dem Fall hat es auch sehr lange gedauert, bis die Strafverfolgungsbehörden in Deutschland und Spanien wirklich eine Basis für eine Kooperation gefunden haben.
00:33:56: Und sich dann auch darauf einigen konnten was passiert denn jetzt mit den Verdächtigen?
00:34:01: Werden die in Spanier abgeoerteilt?
00:34:04: das klang zunächst mal als recht unwahrscheinlich weil die Tat ja nicht in Spaniens Stadt gefunden hat sondern in Lüdenscheid an der Düppelstraß.
00:34:14: Und die sind dann tatsächlich aber nach mehreren Monaten der Untersuchungsaft in Spanien auf Mallorca, sind sie ausgeliefert und unter deutschen Justiz übergeben
00:34:24: worden.
00:34:25: Wie hat sich die ganze Geschichte vom Landgericht gestaltet?
00:34:30: Über diesen Prozess habe ich gar nicht berichtet.
00:34:32: Ach so gar nicht!
00:34:33: Weißt du denn was da passiert ist?
00:34:35: Nein weiß ich aus der Inrugleidein auch nicht mehr... Wie gesagt, ich sage mal die Vielzahl der Verfahren, die ich beobachtet habe.
00:34:44: Da bleiben einige schlaglich da sehr gute Erinnerungen.
00:34:48: andere Fälle wiederum sind ein wenig in der Versenkung der Erinnerung verschwunden.
00:34:54: Was waren die größeren Sachen, wenn dann jetzt die letzten fünf Jahre Revue passieren lässt?
00:35:00: Da gab es ja auch solche Sachen wie dieser in der Sauerfeld-Unterführung.
00:35:05: Dass da jemand den Rücken geschossen wurde oder da gab's noch diese Geschichte mit diesen Tankstellenüberfällen und Raststättenüberfellen... was ist dabei hier hängen geblieben?
00:35:15: Kurioserweise hingen der Mord am Sauerveld bei dem Jünger Syrer ums Leben gekommen ist, der wurde ja erschossen auf der Rolltreppe.
00:35:28: Dieses Verbrechen und eine ganze Serie von bewaffneten Roppüberfällen auf Tankstellen raststätten Kioske hingen zusammen.
00:35:38: Und zwar nur indirekt.
00:35:40: aber die Täter sowohl der Mann, der am Sauerfeld geschossen hat als auch diejenigen, die die Überfälle begangen haben, die kannten sich.
00:35:52: Und der letztlich verurteilte sogenannte Sauerveldmörder ist dann auch vom Landgericht Arnsberg wegen diverser anderer Raubüberfälle als Belastungszeuge geladen worden und aufgetreten.
00:36:06: Da war aber hier schon wegen Mordes verurteilt.
00:36:08: Oh Gott, das heißt er sitzt jetzt wie lange da wahrscheinlich ein?
00:36:12: Der hat
00:36:13: eine lebenslange Freiheitsstrafe bekommen ja.
00:36:16: Ob er in Revision gegangen ist um was aus der Geschichte geworden ist wenn sie sich mal erkennt, das weiß ich nicht.
00:36:22: Olaf sag einmal, wenn dann irgendwie so lange Jahre und so oft bei diesen ganzen Prozessen als Reporter ist, ist es dann so dass man mittlerweile mit den Richtern oder Anwälten, damit man sich da abklatscht, High-Five gibt, wenn er reinkommt?
00:36:37: Das bleibt sicherlich nicht aus, dass man sich näher oder besser kennenlernt.
00:36:42: Man lernt sich sicherlich besser erkennen.
00:36:44: Das ist völlig richtig, weil ich auch... Ich sag mal zu meinem Verständnis.
00:36:48: Zu meiner journalistischen Weiterbildung natürlich auch immer ein paar juristische Kenntnisse brauche und dann auch immer wieder Gerichtsbedienstete und vor allem natürlich auch Strafverteiliger immer mal wieder befragt habe ob ich das habe?
00:37:02: Habe ich das jetzt richtig verstanden?
00:37:04: Kann ich das so und so widergeben?
00:37:05: wäre das korrekt?
00:37:07: Man möchte natürlich wenig Fehler machen gerade wenn es um solche tragweite Geschichten geht.
00:37:12: High Five!
00:37:13: kann ich ganz klar sagen, nein.
00:37:16: Also es gibt den einen oder anderen Strafverteidiger mit dem ich sehr viel zu tun gehabt habe und mit denen ich tatsächlich auch ein wenig befreundet bin weil man läuft sich ja immer wieder über den Weg.
00:37:28: so viele renommierte Strafverteidige in unserem Landgerichtsbezirk gibt's nicht und man kennt sich untereinander.
00:37:36: Ich kenne die ganzen Strafverteiligen.
00:37:38: zum Glück kennen sie mich auch dass ich jemand bin, mit dem man zusammenarbeiten kann und wo man auch mal ein paar Antworten geben kann wenn man Fragen gestellt bekommt.
00:37:51: Das Ganze ist sehr wichtig.
00:37:52: zum einen will man sich natürlich durch eine falsche Berichterstattung nicht die Türen zuschlagen und dafür sorgen das die Juristen, die Volljuristen sagen mit dem spreche ich kein Wort mehr, der hat von nix ne Ahnung.
00:38:05: und zum anderen möchte ich natürlich auch meine Leser Korrekt informieren und hinterher nicht Berichtigungen, Korreakturen und Stellungnahmen veröffentlichen.
00:38:18: grausame Taten auch und so viele Sachen die vor den Prozessen ausgerollt werden, erlebt hat.
00:38:25: Stumpft man da irgendwann ab bei oder ist das immer wieder?
00:38:28: Dass man da sitzt und denkt oh Gott weiß ich das ja schon wieder weil das ist ja mitunter auch heftig obwohl es öffentliche Prozesse sind.
00:38:35: diese Verfahren wird da ein bisschen mehr auch mal gezeigt.
00:38:40: Ja
00:38:42: ich habe natürlich auch diverse Fotos schon gesehen Ja, ich sag mal verdeckt ein bisschen Akteneinsicht nehmen können bei dem einen oder anderen und habe da sehr viel hässliches gesehen.
00:38:57: Menschenverachtendes Brutales, äußerst brutales Und auch das was in Erörterungen beim Strafprozess vor Gericht ausgebreitet wird Das lässt einen nicht umberührt.
00:39:11: Das ist völlig klar.
00:39:12: Dass man dabei abstumpft oder wie andere Kolleginnen und Kollegen sagt, ja ein bisschen abgekochter Journalist.
00:39:19: Das kann ich von mir nicht sagen.
00:39:21: viel.
00:39:22: er trifft auf mein Selbstverständnis zu dass ich von Fall zu fall vom Gerichtstag zu Gerichtstage mehr Erfahrung sammle Und dann auch die Emotionen Die dort vielfacher eine Rolle spielen gar nicht an mich heran lasse sondern Ich bin da um zu beobachten Ich bin da, um aufzupassen dass mir nichts entgeht.
00:39:44: Dass ich richtig zitiere... ...dass ich Stimmungen und Atmosphären im Gerichtsaal aufnehme auch in zwischenmenschlichen Bereich.
00:39:53: wie funktioniert die Kommunikation zwischen dem Verteiliger und seinem Mandanten?
00:39:58: Wie geht das Gerich mit dem Varteiliger um?
00:40:01: Wie hart ist der Staatsanwalt drauf?
00:40:03: All das spielt bei der Gerichtsberichterstattung eine riesige Rolle.
00:40:08: Man stumpft dann nicht ab.
00:40:10: Man ist tatsächlich auch schon angefasst mit unter.
00:40:15: Das merkt man vor allem, wenn man dann aus dem Gericht rauskommt in die Redaktion gefahren ist alles aufgeschrieben hat und für den nächsten Tag für die Ausgabe vorbereitet hat und nach Hause kommt.
00:40:27: Und wenn man zuhause sitzt und die Ruhe hat, dann kommt manchmal ein wenig das Zittern.
00:40:33: Ist
00:40:35: es so dass du jetzt sagen würdest?
00:40:38: Es gibt so eine Parallelwelt, also das was man als alltäglich empfindet und es gibt halt ne Welt wo du kein Einblick hast wenn du jetzt nicht in diesem Beruf bist oder nicht in der Justiz unterwegs bist oder bei der Polizei.
00:40:50: Also wirst ich sagen es gibt Lühenscheid gibt's zweimal, es gibt so ne parallele Gesellschaft innerhalb der Gesellschaft.
00:40:56: Also es gibt lüdenscheid tatsächlich nur einmal.
00:40:59: da kann ich alle beruhigen.
00:41:01: aber ist...was sich vor Gericht abspielt ist immer auch ein Spiegelbild der Gesamtgesellschaft.
00:41:08: Des Klimas, das oft von Gewaltbereitschaftsgruppellosigkeit geprägt ist... ...das weiß man eigentlich.
00:41:17: Vermutet man es dass es natürlich so etwas gibt?
00:41:20: Aber es tun sich mitunter tatsächlich parallel Universen auf!
00:41:24: Das ist tatsächlich so.
00:41:25: also in dem Fall des sogenannten Sauerfeld-Mordes Da habe ich Dinger erfahren die in bestimmten Bars und Clubs in Brennpunktvierteln von Lünnscheidt sich abgespielt haben sollen.
00:41:39: Das hätte ich niemals vermutet, dass es in dieser Massivität hier in so einem kleinen Bürgertum im Sauerland überhaupt vorkommen kann.
00:41:48: Aber auch das lernt man ja dann und dann weiß man ja auch.
00:41:52: Lünscheid ist zwar nicht die Hochburg der Gewaltkriminalität aber auch hier gibt es schon verdammt harte Geschichten.
00:42:01: Eine von diesen harten Geschichten, an die sich wahrscheinlich viele noch erinnern können war ja die Geiselnahme in der Kommerzbank.
00:42:09: Was hast du da für Erinnerungen?
00:42:11: Da war man auch als Reporter.
00:42:13: War man Ja-Vierundzwanzig Sieben an diesem Wochenende wo es richtig heiß hergingen.
00:42:18: War Man ja auch im Einsatz.
00:42:20: was erinnert Du davon?
00:42:22: Also ich kann mich gut daran erinner'n dass wir frühen freitag nachmittag uns ganz langsam mental schon mal auf den feierabend eingestellt waren weil wir waren an dem tag gut im rennen haben eine ordentliche ausgabe hingekriegt die ja zum wochenende immer ein wenig umfangreicher ist als werktags.
00:42:42: und am nachmittag ich glaube so gegen fünfzehn uhr kam dann die nachricht da ist jemand in der kommerzbank am rathausplatz und er hat geiseln genommen.
00:42:54: Damit war das Wochenende gelaufen, denn die Geiselnahme hat gedauert bis zum späten Samstagabend soweit ich weiß.
00:43:03: Wir sind in der Redaktion sehr schnell übereingekommen dass alles was noch Kraft hat und Lust hat mitzumachen nicht nach Hause geht sondern durcharbeitet.
00:43:16: woran ich mich erinnern kann ist es eine ziemlich Anstrengende Geschichte gewesen ist, nicht nur wegen des chronischen Schlafmangels an diesem Wochenende sondern auch da hat es gerechnet.
00:43:28: In Lünschert hat das richtig heftig gerechnet und wir waren natürlich dann in Gruppen von Kolleginnen und Kollegen immer wieder vor Ort um bloß nichts zu verpassen um unsere Lese auf dem Laufenden zu halten und haben versucht uns an Absperrungen vorbei zu mogeln, um möglichst nah ranzukommen.
00:43:52: Nach ein paar Stunden sind wir wenig in die Redaktion zurück, wenn wir abgelöst wurden und den Nächsten mussten sich nass regnen lassen.
00:44:00: zwanzig Stunden lang nichts bewegt in dieser Geiselnahme.
00:44:03: Also was sich bewegt hat, das haben wir nicht mitbekommen weil das waren die Verhandlungen mit dem Geiselnehmer und im Rathaus, im Radsaal wohl eine Stabsstelle der Staatsanwaltschaft eingerichtet und die halbe Stadt war voll mit Einsatzkräften vom Rettungsdienst von der Feuerwehr und natürlich SEK-Beamte, die sich ringsherum postiert hatten und eigentlich auf ihrem Befehl gewartet haben Zugriff.
00:44:30: Der Zugrif erfolgte dann, soweit ich mich erinnern kann am späten Samstagabend Und es war so dass in der Kommerzbank das ist ein Gebäudekomplex der zum Forum gehört und das war ja alles noch stark belebt damals Dass es sieben Zugangstüren gab zur Bankfiliale von allen möglichen Seiten und diese Zugangsteuren wurden Zeitgleich von SHK-Beamten aufgesprengt und es gab die Anweisung, wer dem Gasilnehmer am nächsten ist verpasst ihm den Finalschuss.
00:45:04: Und genau so ist das gelaufen!
00:45:07: Die Türen wurden aufgesprängt, sprang mit einem Riesenknall aus den Angeln zum Teil... ...und der Täter war maskiert, trug eine Wollmütze bis runter ins Kinn gezogen mit Seeschlitzen und wurde tatsächlich ja wie man das aus schlechten Filmen kennt, zwischen die Augen getroffen.
00:45:28: Du hast gerade gesagt man hat sich bemüht da an diesem Wochenende möglichst nah rand zu gehen.
00:45:33: aber war es nicht so dass dann noch die Ereignisse aus Gladbeck immer noch irgendwie nachhalten?
00:45:39: Dass man da journalistisch ein bisschen mehr Fingerschwitzengefühl walten lassen wollen und dass man eben grade nicht mehr so nah dran ist wie jemand da war und sich überall mit reinsetzt?
00:45:51: Das Glatblecker Geiseldrama war ein ganz schlechtes Beispiel dafür, wie man journalistisch mit solchen Themen umgeht.
00:46:00: Da hat es ja sogar Interviews mit den Geiselnähmern gegeben und das hat die Angebote von Journalisten gegeben.
00:46:06: Ich setze mich mit euch in das Fahrzeug und fahre mit usw.
00:46:10: Und der ganze Tross samt dem Bus mit den ganzen Geiseln wurde dann verfolgt.
00:46:18: Das war hier natürlich völlig anders, aber nicht weil wir daraus gelernt hätten sondern weil wir in dem Augenblick als es hier losging bei der Kommerzbank überhaupt nicht an Gladbeck gedacht haben.
00:46:30: Wir haben uns tatsächlich bemüht nahe heranzukommen in dem Sinne dass man nichts verpasst das man Blickfeld auf die Filiale hat, dass man versucht auf offiziellen Wege auch die Pressesprecher von Polizei und Staatsanwaltschaften zu kontaktieren.
00:46:49: Aber wir haben mit Geiseln selbst geschweige, der mit dem Geiselnehmer in irgendeiner Form Kontakt aufgenommen und hätten auch gar keine Chance dazu gehabt.
00:46:59: Also wir haben an Gladbeck nicht gedacht.
00:47:02: aber klar war von vornherein Wir arbeiten journalistisch sauber und das war unser Anspruch Und ich glaube was haben wir hin bekommen?
00:47:11: Nach Ende des Geiseldramas haben wir ein extra Blatt rausgegeben und in der Innenstadt verteilt.
00:47:19: Das gab es gratis für alle?
00:47:21: Ja, genau!
00:47:23: Dieses Extrablatt ist dann ja ein Nebenprodukt gewesen von der normalen Arbeit.
00:47:28: nochmal oder war das schon da?
00:47:31: Ich meine, das ist so einen kurzen Ablauf über so einem Wochenende.
00:47:34: Wann ist die Entscheidung gefallen?
00:47:36: Wir müssten noch mal was hinterher schieben für alle.
00:47:39: Die Entscheidung ist natürlich in der Verlagsleitung gefallen, auf die hatten wir Reporter und Blattmacher gar keinen Einfluss.
00:47:45: Aber klar war sehr schnell!
00:47:47: Wir gehen arbeitsteilig vor, wir brauchen Leute vor Ort, die sich nass regnen lassen, die alles beobachten, die versuchen gute Fotos zu kriegen vielleicht auch mit Passanten sprechen, die ebenfalls als schaulustige und Zaungeste dort versuchten mal einen Blick auf die Szenerie zu erhaschen.
00:48:04: Dann diejenigen, die in der Redaktion sitzen alles koordinieren schon mal ein Layout vorbereiten und sagen du schreibst diese Geschichte Du versuchst da noch was rauszukriegen.
00:48:15: Du bringst uns die Fotos Und das war sehr streng arbeitsteilig und es war eine Massearbeit.
00:48:21: Sag mal Olaf jetzt wenn du jetzt nach thirty-eight Jahren diesen Schlussstrich siehst, beruflich wird dir das fehlen?
00:48:32: Gerichtsprozesse Blaulicht und ähnliches?
00:48:34: Nein, nein.
00:48:35: Ganz klares Nein!
00:48:36: Das wird mir nicht fehlen.
00:48:38: Ich habe zwar immer gerne gearbeitet und der Beruf und die Tätigkeit für die Lündenschader Nachrichten haben einen wirklich großen Stellenwert in meinem Leben eingenommen aber hatten nie die allererste Priorität.
00:48:50: ich bin nämlich auch Privatmann ich bin Familienvater ich bin verheiratet und liebe meine Frau Und ich möchte eine Zeit mit meinen Liebsten verbringen und Bin nach dieser zeit froh dass es tatsächlich jetzt vorbei ist und zwar mit dem Bewusstsein Es hat alles seine Zeit.
00:49:10: Man merkt, auch wenn man es sich manchmal nicht eingestehen mag, man merkt das die Kondition nachlässt Dass man nicht mehr so belastbar ist wie man das in früheren Jahren gewesen ist.
00:49:23: Und das sind Anzeichen dafür Das man sagen müsste Ist gut jetzt!
00:49:29: Es hat seine Zeit gehabt.
00:49:31: Jetzt kommt eine andere Zeit.
00:49:32: Okay Olaf, ich denke mal das sind ganz schöne Schlussworte für diesen Podcast.
00:49:38: Auch wenn ich jetzt im Hinterkopf habe vielleicht könnt mir in Olaf ja... Wenn dieser Podcast jetzt hier gut angekommen ist bei den Hörerinnen und Hörern Vielleicht können wir doch mal noch einmal bewegen nochmal herzukommen und mit uns über andere Facetten seines Berufslebens zu sprechen.
00:49:54: Könntest du dir das vorstellen?
00:49:56: Das würde ich nicht ausschließen!
00:49:59: Dann verabschiede ich mich von Ihnen und von Euch.
00:50:03: Hoffentlich hören wir uns bald mal wieder!
00:50:24: Die Lüdenscherer Nachrichten
00:50:30: werden herausgegeben von der merkischer Zeitungsverlag GmbH und Coca-G.
00:50:35: Alle Onlineangebote der Lüdencherer nachrichten
00:50:38: unter come-on.de.
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